Sparzinsen Vergleich im November 2017

Das Jahr 2017 neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu und am europäischen Finanzmarkt ist viel passiert. Erst kürzlich gab die Europäische Zentralbank die Reduzierung des monatlichen Anleihenkaufprogramms bekannt. Einfluss auf die Sparzinsen für den Monat November 2017 hatte diese Bekanntmachung aber noch nicht. Aus diesem Grund müssen Kapitalanleger auch weiterhin alle Angebote genau studieren, um im bestehenden Niedrigzinsumfeld das jeweils beste Angebot für sich zu finden.

Bei den täglich fälligen Einlagen hat die Kommunalkredit Austria AG in diesem Monat die Nase vorn. Sie bietet ihren Kunden einen Zinssatz von 1,11 % p. a.. Der Anlagebetrag spielt hierbei keine gewichtige Rolle. Die Bank bezahlt für 10.000,- EUR Kapital die gleichen Zinsen wie für 100.000,- EUR oder mehr. Auf dem zweiten Platz folgt mit etwas Abstand die DADAT-Bank mit 1,00 % p. a.. Den dritten Platz belegt die Addiko-Bank mit 0,80 % p. a.. Gleich drei Banken (moneyou, Renault Bank Direkt und Austrian Anadi Bank) bieten ihren Kunden 0,60 % p. a. an.

Bei den gebundenen Einlagen, für die ein Anleger mindestens 12 Monate Laufzeit einkalkulieren sollte, führt die französische credit agricole mit einem Zinssatz von 1,01 % p. a. das Feld der Anbieter an. Nur ganz knapp auf Platz 2 rangiert die portugiesische Atlantico-Bank mit 1,00 % p. a.. Auf den weiteren Plätzen sind die Austrian Anadi-Bank (0,96 % p. a.) und die Addiko-Bank (0,95 % p. a.) zu finden.

Dieser Vergleich zeigt, dass es im Bereich der täglich fälligen Einlagen weiterhin die attraktivsten Angebote gibt. Bemerkenswert ist hier der Zinsunterschied von über einem halben Prozent zwischen dem Angebot der Kommunalkredit Austria AG und diversen anderen Banken. Dies untermauert die Bedeutung, vor einer Geldanlage stets einen Vergleich der jeweils aktuellen Angebote am Markt vorzunehmen. Sofern ein Anleger nicht mit weiter fallenden Zinsen rechnet, ist es weiterhin ratsam, nur in täglich fällige Anlage zu investieren. Der Zinsunterschied zu den gebundenen Einlagen ist nach wie vor hoch und das Risiko, mit kurzfristig angelegtem Geld durch plötzlich fallende Zinsen unter dem Strich weniger zu verdienen als mit gebundenen Einlagen, scheint fast nicht existent zu sein.

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