Sparzinsen vergleichen im Juni 2017

Lohnt es sich noch einzusteigen?
Auch in den jetzigen Zeiten hat die Weltpolitik mit vielen Problemen zu kämpfen. Erst am 23. Mai wurde erneut ein Selbstmordattentat in Manchester verübt, dieses Mal auf einem Popkonzert mit vielen Kindern und Jugendlichen. Das jüngste Opfer war gerade einmal acht Jahre alt. Dazu noch Trump, dessen Stuhl zu wackeln beginnt, und die ersten Abgeordneten bereits ein Impeachment – Verfahren einfordern. Ganz zu schweigen von Kim Jong Un und Erdogan. Und in dieser Zeit steigen die Aktienmärkte in immer neuere Rekordstände? Droht denn da nicht die Blase? Nicht vergessen werden sollten allerdings die Wahlsiege in den Niederlanden und Frankreich. Noch dazu boomt die Wirtschaft der EU ungewöhnlich gut. Bevor Sie sich jedoch Gedanken machen um die Investments an der Börse, sollten Sie genügend Cash auf Tages – und Festgeldkonten deponieren. Hier die aktuellen Zinsen am österreichischen Markt.

Wie sieht es bei Tagesgeld aus?
Mittlerweile gewöhnt sich der Anleger an die mickrigen Zinsen, angesichts der andauernden Nullzinsphase durch die EZB. Die Austrian Anadi Bank weicht konsequent nicht vom Kurs ab. Immer noch offeriert Sie dem Neukunden 1,11 Prozent. Und das Beste: auch nach der Frist darf sich der Bestandskunde über jene 1,11 Prozent freuen, da der sogenannte freiwillige Bonuszinssatz der Austrian Anadi Bank weiterhin bei 1,10 Prozent liegt. Die Höchsteinlage beträgt satte 500 000 Euro. Weiter sei auf die IngDiba verwiesen, welche ein Prozent bis zu 50 000 Euro anbietet für die ersten vier Monate. Danach gilt der Zinssatz von 0,25 Prozent. Ebenfalls ein Prozent für die ersten vier Monate sind bei der Dadat – Bank zu holen bis zu einer Summe von 75 000 Euro. Für alle Beträge darüber sowie spätestens nach den vier Monaten gelten die Bestandskundenkonditionen, heißt: aktuell 0,3 Prozent bei einer maximalen Einlagenhöhe von 250 000 Euro.

Lohnt sich Festgeld überhaupt noch?
Die Antwort lautet Jein. Wenn Sie möglichst viel Geld in die Börse pumpen wollen beziehungsweise anderweitig rendite – und risikostärker anlegen möchten, eignet sich Festgeld nur bedingt. Da Sie jedoch stets etwas Cash auf der Seite haben sollten, Festgeld noch immer eine der sichersten Geldanlagen ist und Sie nicht in Versuchung kommen können, das festangelegte Geld auszugeben, lohnt sich ein Blick auf die Angebote.
Hinsichtlich von zwölf Monaten steht die französische Credit Agricole an der Spitze mit 1,01 Prozent. Mit Anlagebeträgen zwischen 5000 und 500 000 Euro können Sie auf ein – bis siebenjährige Festlaufzeiten zugreifen. Die Austrian Anadi Bank wartet mit 0,96 Prozent auf. Sie müssen mindestens 2500 Euro einzahlen.
Auch bei 24 Monaten sei auf die Credit Agricole verwiesen. Immerhin 1,1 Prozent werden angeboten. Auch die Atlantico Europa aus Portugal lockt mit dem gleichen Zinssatz. Die Mindesteinlage beträgt 5000 Euro. Auf die Einlagesumme kann jederzeit zugegriffen werden, allerdings entfallen dann sämtliche Zinsansprüche.
Kurzer Überblick noch über drei Jahre:
Atlantico Europa mit 1,25 Prozent
Credit Agricole mit 1,2 Prozent
VakifBank mit 1,16 Prozent

Beachten Sie, dass Sie bei ausländischen Banken eventuell die Steuer manuell abführen müssen. Bezüglich Tagesgeld lohnt sich in jedem Falle die Austrian Anadi Bank. Bei Festgeld sticht die Credit Agricole heraus.

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